Texte und Akkorde weiter unten!                                                                                [zurück zu MUSIK & TEXTE & TABS]



     1.    sing [MP3]
     2.    Balance [MP3]
     3.    lass uns teilen [MP3]
     4.    mein Licht [MP3]
     5.    Deine Wärme bleibt [MP3]
     6.    früher ins Bett gehn [MP3]
     7.    Finanzkrisendesasterhappyend [MP3]
     8.    schau Dir meine Hände an [MP3]
     9.    von Anfang an [MP3]
    10.    kleine Welt [MP3]
    11.    die Sonne scheint [MP3]  
    12.    zeig dem Papa [MP3]
    13.    für uns und die Anderen [MP3]
    14.    meine Straße [MP3]
    15.    danke [MP3]
    16.    hab recht oder sei glücklich [MP3]
    17.    Mediation [MP3] (ganze Version)
    18.    warum entwickelt ein Ingenieur [MP3]
    19.    haltet man schön zusamm’ [MP3]
    20.    heiß wird im Topf (Conny das Poppkorn) [MP3] [video]
    21.    Plan C [MP3]
   
Bonustrack:
    22.   Hoffnung sein [MP3]


Texte und Musik: Pascal Gentner
außer „heiß wird im Topf“; Text: Nicolaus Ilgner/Pascal Gentner, Musik: P. G. 
Chorsatz zu „Hoffnung sein“ von Stefan Bechstein

Anmerkung zu den Akkorden: Capo –1 bedeutet die Gitarre wurde einen Halbton herunter gestimmt. Die Querstriche sind die Taktstriche, dazwischen befinden sich meistens 4 Viertel (außer Nr. 18, da sind es 3 Viertel). Wenn ein Akkord zwischen den Taktstrichen notiert ist, gilt er für den ganzen Takt, bei zwei Akkorden wird auf der drei gewechselt, bei vier steht jeder für eine Viertelnote. Klar?



1. sing (2005)


tanz wenn Du tanzt - tanz wenn Du tanzt                                                    C F / C / C F / C
von Kopf bis Fuß Dein Körper dankt’s Dir - wenn Du mit Leidenschaft tanzt         C E / Am F / C G / C (F C G)
lach wenn Du lachst - lach wenn Du lachst                                                   C F / C / C F / C
in Deinen Augen wird die Sonne einsam - wenn Du nicht lachst wenn Du lachst    C E /Am F / C G / C (F C G)

    sing sing wenn Du singst - sing leise summ so wie es Dir gefällt                   F / F C / G C / G Am / F
    Dein Gang wird leicht und größer Deine Welt                                            E Am / F C / G

wein wenn Du weinst - wein wenn Du weinst
wohin sollen Deine Tränen fließen - wenn Du nicht weinst wenn Du weinst
schrei wenn Du schreist - schrei wenn Du schreist
wohin soll sich Deine Wut verkriechen - wenn Du nicht schreist wenn Du schreist

sing sing wenn Du singst - sing laut und frei auch wenn dann Regen fällt
Dein Gang wird leicht und bunter Deine Welt       

wenn Du nicht willst sag nein - wenn Du nicht willst sag nein
vertrau der Stimme in Dir drin - wenn Du nicht willst sag nein
bist Du dafür mach mit - bist Du dafür mach mit
zeig den anderen für was Du stehst - bist Du dafür mach mit

spitz die Ohren wenn Du hinhörst – schenk Dein Gehör wenn Du zuhörst
wie sollst Du all die Wunder sehn - wenn Du nur hörst wenn Du hörst
küss wenn Du küsst - küss wenn Du küsst
Deine Lippen werden eifersüchtig - wenn Du so nebenbei küsst

    sing sing wenn Du singst - sing leise summ so wie es Dir gefällt
    Dein Herz wird weit und größer Deine Welt

träum wenn Du träumst - träum wenn Du träumst
groß macht Dich Deine Phantasie - träum wenn Du träumst
glaub wenn Du glaubst - glaub wenn Du glaubst
an Dich selbst und dass Du nie alleine bist - glaub fest wenn Du glaubst
   
    sing sing wenn Du singst - sing laut und frei auch wenn dann Regen fällt
    Dein Herz wird weit und bunter Deine Welt   




2. Balance (2008) Capo -1   

er wackelt ab und zu bedenklich              C  D / Em 
die Reise ist kein Kinderspiel                  C  D / Em
mal zweifelt er sich wo es wohl hingeht     C  D / Em
mal wähnt er sich schon am Ziel             C  D / A  / A(4) A
er geht da oben seinen Weg                   C  D / Em 
die Blicke rechts und links sind rar           C  D / Em 
alles was ihn zu sehr ablenkt                  C  D / Em 
bedroht sein Leben birgt Gefahr              C / D

    Balance – halt’ die Balance    G C D D / Em C D D  3x
   
da ist die Frau da sind die Kinder
sein Bild als Vater und als Mann
er weigert sich zu lamentieren
was er heut nicht mehr darf und kann
er merkt wie sich die Bedeutung
des Wortes Freiheit verschiebt
er kann frei sein wenn er gebraucht
geliebt wird und er selber liebt

Balance – halt’ die Balance
 
so geht er stets darauf bedacht
ein echter Hochseilartist
zu harmonieren was er wählte 
was er kann und wer er ist


Akkordeon: P.



3. lass uns teilen (2008)
 
Intro: D D G D / Em A / D G / D

lass uns teilen den letzten Schluck Wein       D G / Em A      
ein Stück Käse und Brot im Mondschein        D G / Hm
lass uns teilen das flackernde Kerzenlicht      D G / A D
das heller strahlt je leiser man spricht          G / G / A / A

lass uns teilen die Vergangenheit
lass uns teilen die Zukunft zu zweit
lass uns teilen die Ängste und Sorgen
die Spannung und die Freude auf morgen

    nur die letzte Tür zu Dir lass ich zu             G / G / D / D
    werd’ nicht klopfen der Raum ist tabu          G Em / A / A
    auf dem Schild steht Stopp streng geheim    G / G / D / D
    was sich da verbirgt gehört Dir allein           Em D / G

lass uns teilen die Arbeit die Brut
und die Gewissheit alles wird gut
lass uns teilen den Weg Hand in Hand
die Sehnsucht nach Wellen und Strand

    nur die letzte Tür zu Dir lass ich zu…
   
Zwischenteil: G D G D / A A A D / G D G D / A

komm wir teilen die Decke in der Nacht
den Glauben dass da jemand über uns wacht
und wenn Du kalten Fußes flüsterst ich frier
teil ich meine Hälfte vom Bett mit Dir
    
    nur die letzte Tür zu mir die bleibt zu
    brauchst nicht klopfen der Raum ist tabu
    auf dem Schild steht Stopp streng geheim
    wann Du reindarfst entscheid ich allein

    und die letzte Tür zu Dir…


Mandoline: P.



4. mein Licht (2009) Capo 4. Bund

warum reicht Dein Vater das gütig ewige Licht     Am
Schöpfer aller Dinge warum reicht Er nicht          Am
geborgen und getragen genährt mütterlich           Am E / Am / Am Dm / Am
bedingungslose Liebe warum reicht Sie nicht        Am Dm / C G / Am E / Am

    damit ich leben kann in Fülle den Nächsten lieben wie mich        C / G / Dm / Am
    warum musst Du mich retten bin ich verloren ohne Dich            C / G / F G / Am
    warum reicht Sie nicht warum reicht Er nicht                           D G / Am / D G / Am (E)

ich mein jetzt nicht den Herrscher der oben irgendwo thront        Am E / Am / Am Dm / Am 
der ein Volk auserwählt eifersüchtig straft und belohnt               Am Dm / C G / Am / E / Am
der um uns zu versöhnen Dich ans Kreuz schlagen lässt              Am E / Am / Am Dm / Am
dieses Konstrukt Opfer-Schuld weckt in mir nur Protest              Am Dm / C G / Am / E / Am

    ich will nur leben in Fülle die Schöpfung achten wie mich
    warum musst Du mich retten bin ich verloren ohne Dich

war es das was Ihr wolltet nur die Rechthaber bestehen
die sich ängstlich abgrenzen und nicht das Verbindende sehn
dass wir aus einem Stoff sind ein jeder Gottes Kind
und dass die Mauern ein Stück über’m Tellerrand einfach lächerlich sind

    du warst doch ein Beispiel - Gott ist nah und nicht fern
    in jedem von uns egal welchem Club wir angehören
    ich will nur leben in Fülle den Nächsten lieben wie mich
    wenn Du siehst was sie machten aus Dir sag erkennst Du Dich?

ich knie vor Dir nieder und rufe Deinen Namen
Brot und Wein teiltest Du ich glaub mit allen die kamen
vielleicht auch mit mir dem Zweifler den Engstirnigkeit lähmt
der sich nach Tiefe und Weite und Kontakt zu Dir sehnt

    der leben will in Fülle und Dich lieben wie sich
    komm reich mir den Kelch – erfülle mich

ich glaub es geht ohne Dich und doch erleb ich zugleich
wenn ich mich bei Dir anlehn’ dann wird das Schwere leicht

    dann kann ich leben in Fülle den Nächsten lieben wie mich
    und falls ich den Rest nicht begreife schenk mir noch ein Licht
    hoffe ich auf Deine Nachsicht

solang lass ich leuchten lass ich strahlen mein Licht
scheine mein kleines unvollkommenes Licht
scheine mein Licht …..mein kleines Licht


Mundharmonika: P.




5. Deine Wärme bleibt (2005) Capo 3. Bund

das Bett war groß und roch vertraut       G / D(9)
das Laken fest auf meiner Haut            C / G
ich kroch hinein in Euren Hafen             G / D(9) 
ausnahmsweise darf ich hier schlafen     C / D
wohler fühlte ich mich selten                C / G
ich tauche weg in ferne Welten             C / D
sehe Delfine um mich schwimmen         C / G
dann höre ich gedämpfte Stimmen        D / C

schade viel zu frühes Ende
Du legst die Decke sacht zurück
ich spüre Deine starken Hände
Du glaubst ich schlaf das ist mein Glück
wie ein zerbrechliches  Paket
hebst Du mich hoch an deine Brust
ich mach mich leicht so gut es geht
damit Du nicht so schleppen musst

bloß nicht selber laufen müssen
für deine Sanftheit könnt ich dich küssen
was ich mal lieber lasse sonst 
war all die Mühe ganz umsonst
bravo ich bin nicht aufgewacht
ich lande weich kalt ist es hier
doch Deine Wärme bleibt bei mir
die ganze Nacht

heut bin ich’s der ein Kind leis’
von einem Bett ins andere trägt
ob es wohl ahnt dass ich weiß
mal sehen ob es sich verrät
dieses Bündel klein und warm
sei’s halbwach oder im Traum
ich halt’s als wär’s aus Porzellan
und Liebe flutet in durch den Raum

und plötzlich bist Du mir so nah
dank Deiner Wärme bin ich hier
dieser Engel wird mir klar
ist Teil von mir und Teil von Dir
ein paar Jahrzehnte stehn Spalier
und fragen was war von Belang
Deine Wärme blieb bei mir
mein Leben lang

und lässt dich deine Kraft im Stich
werd’ ich dich tragen wenn du willst
am Abend Deines Weges möchte ich
dass Du Dich geborgen fühlst
 


6. früher ins Bett gehen (2007)

du kannst dich tot stellen - du kannst fluchen       G / G
du kannst vermummt das Weite suchen              C / G
du kannst jammern – du kannst gähnen              G / G
dich für Deine Schlaffheit schämen                    A(7) / D(7)
Zeitung lesen geht nur noch wenn’s hoch kommt   G / G7
bis zur Seite zwei                                          C / C7   
du kannst die Welt nicht mehr verstehn               G / D(7)   
oder früher ins Bett gehen                               C F / G  4x

du kannst auf Vorrat Brote schmieren
du kannst die "Eltern" abonnieren
du kannst den Kaffee hoch dosieren
und die Supernanny alarmieren
die Zeit der Morgen- Mittag- und
Nachtruhe ist vorbei
du kannst langsam durchdrehn
oder früher ins Bett gehn

ich kann leiden – du kannst lachen
er kann die Schaukel überdachen
sie kann speien wie ein Drachen
wir können uns alle zum Affen machen
sie zersägen mit dem Charme der Stein schmolz
beharrlich unsre Nerven zu Kleinholz
wir müssen wieder aufrecht stehn
und dafür früher ins Bett gehn

bevor wir noch durchdrehn             C F / G        
vielleicht ham sie ein Einsehn           
wenn wir sie anflehn
oder werden sie dann aufdrehn
und wir ham das Nachsehn
wir sollten dringend wieder 
früher ins Bett gehen


Tenorsaxophon: Malte
Ukulele und (Bass-) Gitarre: P.



7. Finanzkrisendesasterhappyend (2010)

ich erzähl Euch die Geschichte vom verbrannten Zaster      C7 / F7
meinem ganz persönlichen Finanzkrisen-Desaster             C7 / C7
es gab eine Zeit nicht sehr lang da war ich fleißig             F7 / F7
noch ohne Familie und Anfang dreißig                            C7 / C7
die Ausgaben waren niedrig die CDs gingen gut                G7 / F7
und irgendwie war plötzlich zuviel Geld im Hut                 C 7 / G7

auf’m Konto natürlich und ich wurd’ ganz nervös
nee soviel Geld ist ungewohnt und gar nicht seriös
alle jaulten wegen schlechter Altersvorsorge
und ich dacht’ bevor ich später meine Rente borge
kauf ich Aktien die warn zu der Zeit schwer in Mode
der Vollidioten liebste Anlagemethode

Zwischenteil: C7 E7 / Am D7 / G7 D7 / D#7 E7

so im Nachhinein hör ich an dieser Stelle ganz duster
die Stimme ey Alter ist das dein Leisten du Schuster
anmerken möchte ich das mein Opa ein Banker
nie eine Aktie kaufte und das als Firmenlenker
nun gut naiv begab ich mich aufs Börsenparkett
und kaufte 1A Öko-Aktien im Internet

Gewinn mit Sinn ja das macht Spaß
und der kleine Liedermacher hat davon auch was
und kaum zu glauben das Wunder geschah
Spekulation Monopoly Halleluja
der Kurs stieg und stieg einfach verrückt
die Sache wurde irreal hochgradig suspekt

ich beruhigte mein Gewissen mit ner Flasche Bordeaux
und dem sozial-ethisch einwandfreien Aktiendepot
im Laufe der Zeit dann ich muss es gestehen
ergriff mich ein seltsames Phänomen
die virtuelle Rente wirkte wie Baldrian
lahm gelegt war mein dichterischer Vulkan  
                                                                                                                                                                                   
ich wurde träge und war nicht übermäßig kreativ
und wenn einer meiner zahllosen Fans anrief
erzählte ich von Windeln und Familienromanze
ein Teil der Wahrheit war das aber eben nicht die Ganze
der andre lautet bin ich reich und satt
dann leucht ich wie ne Funzel mit einem halben Watt

doch jetzt kommt’s die Wende zum Happy End
ich hab die subprime-Krise von drüben verpennt
genau kapiert hab ich noch immer nicht wie das geht
aber die Sau infizierte mein Aktien-Paket
am Abgrund stand die Welt die Banker kotzten vor Panik
und übergaben kleinlaut das Ruder der Titanic

an Politiker die bis dato freie Märkte pushten
und staatstragend gläubig vorm Kapital kuschten
war richtig was los hier auf unserm Planeten
die Banken werden gerettet fürs Klima tun wir beten
in dem Chaos bin ich dann wach geworden
und sagte mir lieber singen als morden

Bleistift gespitzt auf geht’s Muse küss mich
es geht nichts über Arbeit altmodisch und redlich
seit dem fließt die Tinte und Akkorde schwingen
Berg und Moore freuen sich wenn die neuen Lieder erklingen
das Geld ist jetzt woanders und ich ärgere mich
wenn der Jahresauszug kommt öfter lohnt einfach nicht

was bleibt mir übrig als zu bleiben ein treuer Aktionär
am Tag vor meinem Tod dann bin ich sicher Millionär
und empfangen werd ich da oben mit Erheiterung
Junge halt dich fest wir haben hier eine andere Währung
zum Glück denn – bin ich reich und satt
dann leucht ich wie eine Funzel mit einem halben Watt 




8. schau dir meine Hände an (2007) Capo -1

schau dir meine Hände an -  ich erkenne sie nicht wieder             Em C / Em / D / A
schau dir diese Hände an - so seltsam feine Glieder                    Em C / Em / D / A
früher warn sie rau und stark - voller Schwielen und hart              Em C / Em / D / A
ich habe sie wohl nie geschont - und plötzlich sind sie zart            Em C / Em / D / A
dieses Zarte hat mir gefehlt - obwohl es war bestimmt schon da    Am F / C / Em G / D
ich bin ein Kind meiner Zeit - heute wird mir vieles klar               Am F / C / Em G / D

es gibt doch noch so viel zu tun - ich bin noch lange nicht fertig          G / C / Am / D
ich kann doch nicht so einfach gehen - ich werd gebraucht oder nicht    G / C / Am / D

schau ein wenig nach dem Rechten - du weißt wie ich das mein              Em C / Em / D / A
es ging doch immer um die Zukunft - versprich ihr lasst sie nicht allein    Em C / Em / D / A
erzähl den Kleinen von mir - und dass Opa sie sehr liebt                       Am F / C / Em G / D
ich hab doch alles gegeben - dass es noch ein Später gibt                      Am F / C / Em G / D
womit hab ich das verdient - ich muss mich ständig übergeben               Hm G / D / F#m A / E
und ich verbrenne von innen - die Quälerei ist doch kein Leben               Hm G / D / F#m A / E
 
Zwischenteil: Em C / Em / D / A // Em C / D

es gibt doch noch so viel zu tun - ich bin noch lange nicht fertig                  G / C / Am / D
ich kann doch nicht so einfach gehen - ich werd gebraucht glaubst du nicht    G / C / Am / D

schau dir meine Hände an - ich erkenne sie nicht wieder                                       Em C / Em / D / A
schau dir diese Hände an - so seltsam feine Glieder                                             Em C / Em / D / A
der Pastor sagt ich werd ein Licht sehen  - und dann dann ist’s auch nicht mehr weit    Em C / Em / D / A
komm sing mir noch ein Lied - ja ich glaub ich bin bereit                                       Em C / Em / D / A

für Hartmut Hoyer 1951-2007




9. von Anfang an (2009) Capo –1, offene Akkorde (h und e-Saite leer spielen)

ich richte mich aus - ich wende mich Dir zu    E Emaj7 / E
ich seh in Deine Augen                              C#m H / A
wir haben Zeit alle Zeit der Welt                  G#m A / H
darum mach Dir mal keine Sorgen                G#m A / H

Du schuldest mir nichts ich begleite Dich 
durchs Tal der Tränen
von Deinem Vertrauen beschenkt 
werd ich mich für keine meiner eignen schämen

wenn wir den Weg durchs Dickicht finden    A H / C#m
passiert ich glaube fest daran                   G#m A / H
wenn unsre Herzen sich verbinden             A H / C#m
das was gewollt war von Anfang an           G#m A / H // C#m A / H G#m / A C#m / H  2x

ich bleibe bei Dir
Du kannst alles sagen
wir wagen den Blick in die Schlucht
und atmen am Ende der Reise
vielleicht etwas mildere Frühlingsluft
             
wenn wir den Weg…


Querflöte: Malte




10. kleine Welt (2008) Capo -1


Perspektive – Potenzial – Können – Karriere                   Em / Em / Em / Em
Aufgabe – Auftrag – Entwicklung – Erfolg                       Em / Em / Em / Em
was will ich – wohin will ich – wo steh ich in 10 Jahren     Am / Am
entscheid ich richtig – richtig im jetzt                            C / Em
bin ich zu vorsichtig bequem ohne Ehrgeiz                      Am / Am
keine Ahnung doch eins ist klar ich wünsch mir dass         C / H7

    wenn Ihr weint Ihr es wagt mir zu vertrauen                C / G
    ich möchte Euch verbündet und Euer Lachen sehn          Am / Em
    ich will mit Eurer Mama jede Menge teilen                   C / G
    staunen verweilen ohne alles zu verstehen                   Am / Em
    ich will in mir versinken und mich immer wieder finden   C / G
    um frei zu werden und unverstellt                              Am G / C
    zu handeln in meiner kleinen Welt                              Am G / C D / D

Challenge – Leistung – Möglichkeit – Engagement
Botschaft – Berufung – Pflicht – Talent
will ich – wirklich was bewegen
oder wie Candide den eignen Garten pflegen
ist sie zu klein meine Welt – heute hab ich
keine Ahnung doch eins ist klar ich wünsch mir dass

    wenn Ihr weint Ihr es wagt mir zu vertrauen
    ich möchte Euch verbündet und Euer Lachen sehn
    ich will mit Eurer Mama jede Menge teilen
    staunen verweilen ohne alles zu verstehen
    ich will in mir versinken und Dich immer wieder finden
    um frei zu werden und unverstellt zu handeln
    in meiner doch recht kleinen Welt




11. die Sonne scheint (2006)

der Floh (die Fee – der Frosch) wacht auf und gähnt ganz laut    C G / F C
und macht das Fenster auf und schaut                                  F C /  F G    
nach links und rechts und streckt sich aus                              C G / F C
dann nimmt er Anlauf und springt raus                                  F C / G C

denn die Sonne scheint – die Sonne scheint             F C / G C
die Sonne scheint so schön                                  G C / F F
ja die Sonne scheint – die Sonne scheint                 F C / G C
die Sonne scheint so schön                                  G C / F F

Klavier: P.




12. zeig dem Papa (2009)

zeig dem Papa zeig dem Papa                               E / E
zeig dem Papa wie Du Dich alleine anziehst              A H7 / E E A H7
los Du kleiner Hüpfer hier wartet Dein Schlüpfer        A / A E
Hemd Hose Strumpf Du schaffst es mein Schlumpf    A / A H7

zeig dem Papa zeig dem Papa
zeig dem Papa wie Du Dich alleine anziehst
und jetzt noch au Backe wo war denn nur die Jacke
flieg Vögelein in die Gummistiefel rein

zeig dem Papa – zeig dem Papa
zeig dem Papa wie Du Dich alleine anziehst
oh nein was seh ich da oh nein was seh ich da
das ging wohl etwas schnell wo ist die Kamera
die Hose falsch herum der Schlüpfer auf dem Kopf
Entenfüße und der Jacke fehlt der schönste Knopf

zeig dem Papa – zeig dem Papa
wie Du Dich alleine aus- und wieder anziehst
Dein niedlicher Po der will bestimmt noch aufs Klo
Hände waschen Zähne putzen und zum Schluss zum Bus

Zeig dem Papa – zeig dem Papa
wie schnell Du mit dem Rad den Weg dahinsaust


Sologitarre: Sandro




13. für uns und die anderen (2009) Capo 2. Bund

es waren ganz schön viele da                                    Am / G
und alle alle kamen für dich                                      F G / Am
das Beste von Dir war unter uns                                 Am / G
doch sehen konnte ich Dich nicht                                F G / C
und die Tränen waren echt und die Worte waren warm    Dm / Em E
die unausgesprochenen nicht minder                           Am G / F
selig wer auf seiner Trauerfeier zahlreich entdeckt          F G / Am Dm
Weggefährten und Kindeskinder                                 Am E / Am

es sind viele Briefe da
eine Welle der Dankbarkeit
Du gabst Halt und Orientierung
für ein Gespräch war immer Zeit
hast nie mit mir Fußball oder sonst was gespielt
es war klar Deine Arbeit ist wichtig
und dennoch wenn ich’s brauchte schicktest Du mich nie fort
sondern nahmst Dir die Zeit auch für mich

Du trägst viele von uns – Erinnerungen beginnen zu wandern     C / G
Du prägtest viele mit Deinem Blick Deinem Ohr                     F G / Am Dm
und dem Respekt für uns und die anderen                             Am E / Am

als Kind hat mich erstaunt fasziniert
wie Du mit Menschen umgehst
Schaffner Bettler Krankenschwester
auf der Demo der behelmte Polizist
Du sahst durch Hautfarbe Religion
jeder hatte ne Chance bei Dir
kann ein Erbe überhaupt wertvoller sein
tagtäglich begegnet es mir

    Du trägst viele von uns…

Dir die Hand zu halten bis Dein Puls erlosch
vertrauend – war ein Segen für mich
doch ein Gedanke treibt mich immer noch um
die eine Nacht ließ ich Dich im Stich
diese einsame Nacht und Dein Blick danach
brach Deinen Lebenswillen und mir das Herz
Du hast mich getröstet vielleicht war der Sinn
dass ich heut weinen kann in meinem Schmerz

Deine Schwiegertochter schüttelt den Kopf
ich trag Dein Hemd und manchmal Deinen Schuh
ich kannte Dich gut auch die Grenzen und Schwächen
ich brauch Dich nicht ich bin stark genug
und doch fehlen wird was uns selten widerfährt
ein jemand der uns was zutraut
der nicht neidet uns einfach sein lässt wie wir sind
der freundlich auf uns schaut

für Paul Gentner 1933-2008

Orgel: P.



14. mein Versteck meine Straße (2009) Capo 2. Bund

ich bin jetzt hier schon lange hier                    G C(9) / G
zumindest tagsüber leb ich hier                       C(9) / D
in meinen Träumen bin ich noch dort                C(9) D / G
es ging nicht mehr ich musste fort                   C(9) / D 
mein Leib und Leben war in Gefahr                  G C(9) / G
ich war ein fremdbestimmter Narr                    C(9) / D
ich wollte Sicherheit und Zuversicht                  C(9) D / G
eine Zukunft für die Kinder und mich                C(9) / D
eine Heimat ließ ich zurück                            G C(9) / G
und seitdem fehlt meiner Seele ein Stück          C(9) / D
die in schwachen Stunden schreiend revoltiert     C(9) D / G
und trotz hochgedrehter Heizung friert               C(9) / D

mir fehlt das Licht und der Duft aus meinem Traum    Em D / G
meine Straße mein Versteck mein Baum                  C(9) D / Em
meine Straße mein Versteck mein Baum                  C(9) D / G

versteh noch immer nicht immer was sie sagen
hätt’ ich mehr lernen sollen anstatt zu klagen
ich sehne mich danach befreit zu lachen
Witze verstehen will ich nicht nur die flachen
kann nicht zurück oder könnt ich’s doch
würd’ ich's wieder erkennen würd’ ich noch
mich fürchten vor dem was mich einst vertrieb
wie kann ich sicher sein dass nichts übrig blieb
bin nicht derselbe bin nicht mehr jung
hab einfach Angst vor einer Enttäuschung
vor einem Kreis der sich dann doch nicht schließt
meinem Herz das vor Selbstmitleid zerfließt

mir fehlt das Licht…
 
glaube mir ich bin nicht undankbar
das Leben war auch gut zu mir – klar 
ich hab vieles gefunden in diesem Land
entschuldige wenn mich Wehmut übermannt
ich komm aus Danzig und Stettin
aus dem Scheunenviertel in Berlin
aus Gaza Tibet Kongo Kurdistan 
ich komm aus aller Welt und von nebenan
ich träum vom Balkan und Mexiko
Vietnam Südfrankreich und Marokko
Bessarabien Anatolien und Sudan
ich komm von irgendwo und wohn nebenan

   
Klarinette und Sopransaxophon: Malte
Cajon: P.



15. danke (2010)

danke für Eure Aufmerksamkeit               Am F / G Am
im Lachen und Weinen waren wir vereint    Am F / G C
danke für Eure Dankbarkeit                     Am G / C F
Ihr habt es gut mit mir gemeint               Am Dm / E Am / Dm Am / E

ich dank mir für die Abenteuerlust        
zu wagen auch was nicht sicher scheint
ich dank mir dass ich nicht mehr sag: du musst
ich hab es gut mit mir gemeint

    warum bin ich ein Sonnenkind              C / Em Am
    im Angesicht des Leids überall              C F / G Am
    hab ich das wirklich verdient                C / Em Am
    falsche Frage sag ich mir                     E / E F(maj7)
    belohnt bestraft das war einmal            E / E        
    und doch steh ich so manches Mal         Dm Am / E Am
    beschämt von meinem Glück vor Dir     Dm Am / E
   
und kann nur danken für die Sicherheit
für Zufall Schicksal für Dein Geleit
dass Du mich umhüllst mich mit Liebe füllst
dank Deinem Licht das auf mich scheint
Du hast es gut mit mir gemeint
ich hab es gut mit Dir
     

Querflöte: Malte
Charango: P.


16. hab recht – oder sei glücklich (2009) Capo 2. Bund

natürlich hast Du recht                                       C(9) / C(9)
Du hast ein Top-Gedächtnis – die Lösung parat        D / D
den heißen Tipp – den guten Rat                          C(9) / C(9)
doch nicht alle hören auf Dich?                             D / D

    hab recht - oder sei glücklich         D / G
    beides geht nicht                         C  G / Am G
    hab recht – oder sei glücklich         D / G / D G  / C(9)

das liegt doch auf den Hand
das sieht ein Blinder gleich knallt's an der Wand
warum glaubt Dir denn keiner und Deiner Erfahrung
das ist doch offensichtlich

hab recht, oder sei glücklich
beides geht nicht
hab recht oder sei glücklich

alles braucht seine Zeit seine Zeit die Du nicht hast
jeder Depp hat seine Wirklichkeit wie sehr Du das hasst
denn objektiv gesehen zumindest aus Deiner Sicht
hast Du recht recht recht recht recht recht recht recht hab recht

es strengt so tierisch an                                    C / C
Du kannst Dich nicht entspannen                         G / G
es nagt an Dir wenn Du etwas nicht verstehst         Am / Am
jemand ins Messer laufen siehst                          Em / Em D
Du willst doch nur vor Fehlern schützen                 C / C
unnötiges Leid verkürzen                                   G / G
Du willst zum Wohlergehen Deiner Lieben beitragen              Em D / G / C / C
Du magst Kontakt wenn andre nach Deiner Meinung fragen     Em D / G / C / C

sei glücklich
versuch’s es ist gar nicht so schwer




17. Mediation (2009) Capo -2

fehlt Dir heut Verständnis hört Dir keiner zu                            Am / Am
Dein Büro ist die Wildnis Du versteckst Dich auf dem Klo           Am / Am
hast Du ein Problem ist Dein Leben nicht mehr schön                Am / Am
geht alles drunter oder drüber beiss nicht ins Gras komm lieber   Am / Am
   
    in die Me-Me-Mediation                 Dm G / Am
    wu-wu-wusstest Du schon              Dm G / Am
    wir surfen den Konflikt mit Dir        Dm  G
    die Lösung wartet vor Deiner Tür     F G / Am / Dm G

wurdest Du rausgekickt weil Dein Wecker rückwärts tickt
kocht die Mama ohne Salz Dein Nachbar hat’n dicken Hals
ist Dein Partner sprachgehemmt hast Du den Hochzeitstag verpennt
will Deine Liebste Leine ziehen musst Du vor Schwiegermutter fliehen

    mach eine Me-Me-Mediation
    wu-wu-wusstest Du schon
    wir surfen den Konflikt mit Dir
    die Lösung wartet vor Deiner Tür

keiner wird hier therapiert ist der Depp oder verliert                             C / G Am
es gibt für alles ein win-win pack Deinen Streithahn ein und komm hin     F / E / E
   
    in die Mediation                                          Dm G / Am
    nicht zu verwechseln mit der Me-di-ta-tion        Dm G / Am

nervt Dich belangloses Gelaber und dieses ewige ja-aber                    Am / Am
Dein Anwalt kann in Urlaub fahr’n Ihr könnt’n Haufen Scheine spar’n     Am / Am

    durch die Mediation
    wu-wu-wusstet Ihr schon
    wir surfen den Konflikt mit Euch
    ohne Klage Urteil und son Zeug

     


18. warum entwickelt ein Ingenieur (2010)

warum entwickelt ein Ingenieur warum entwickelt ein Ingenieur    F /  F / C / C / F / F / B / B
das weltweit leichteste Maschinengewehr                                 F / B / C / C / F / F / F / F
damit die Kindersoldaten nicht über Rückenprobleme klagen        C / C / F /  F / B / B / B / B
vielleicht weil ihn die Physik fasziniert                                    C / C / F /  F / B / B / B / B   
aus Angst die Projektgruppe „Spielzeugminen“ könnte anfragen    C / C / F /  F / B / B / B / B
oder weil’s der Chef verlangt es seine Familie ernährt                Gm / Gm / C / C / F / F / F / F

warum verfüttert ein Putenbaron warum verfüttert ein Putenbaron
täglich eine Schmerzmittelration
vielleicht aus Mitleid mit dem grotesk überzüchteten Vieh
damit möglichst wenig Tiere vor der Schlachtung krepieren
weil’s nun mal so ist in der Agrarindustrie
weil die Verbraucher das Produkt hübsch verpackt trotzdem konsumieren

warum predigt ein Ökonom warum predigt ein Ökonom
die Heilsgeschichte vom ewigen Wachstum
er ist sicher dass nur es die Probleme wird lösen
weil in der Gilde Wachstumskritiker Renomée riskieren
damit alle überleben ohne dass Reiche abgeben müssen
vielleicht weil Naturschutz und Klimawandel ihn nicht so interessieren

Zwischenteil: Gm / Gm / Dm / Dm / Gm / B / C / C       2x

warum verschenkt jemand in der Tat warum verschenkt jemand in der Tat
Dritte-Welt-Kleinbauern gen-patentierte Saat
damit der Hunger endlich besiegt wird seine Absicht ist gut
weil nach der ersten Ernte der Rubel für immer rollt
vielleicht weil wenn nicht er es bestimmt ein anderer tut
er sagt wenn diese Trottel es glauben sind sie selber Schuld

warum bekämpft eine Person warum bekämpft eine Person
einen gesetzlichen Mindestlohn
weil Regulierungen Gift für Wirtschaftsunternehmungen sind
vielleicht weil der Berufsverband engagierte Lobbyisten belohnt  
damit die Unterschicht weiter kriegt was sie verdient
weil er selbst schon lange nicht mehr zur Miete wohnt

was lassen wir zu ab wann sagen wir nein                          F /  F / C / C / F / F / B / B
wie ernähren wir unsere Familien was kaufen wir ein            F / B / C / C / F / F / F / F
warum glauben wir so viel Stuss von wegen „alternativlos“    F /  F / C / C / F / F / B / B
wie oft verstecken wir uns hinter einem „ich muss“              F / B / C / C / F / F / F / F

Akkordeon: P.




19. haltet man schön zusamm’ (2009) Capo -1

es kam die Nachbarin vorbei                    G / G / C / C    
gestreifte Handtücher dabei                     G / G / C / C
zur Hochzeit ein Anstandsbesuch               G / G / C / C
kein bester Wunsch kein frommer Spruch    G / G / C / C

    am Ende nur der kleine Satz    D / D / Em
    ein Zehn-Silben-Telegramm     Em / C
    sie sagte so Kinners dann        C / G
    haltet man schön zusamm’       G / D / D

die Tücher sind noch in Gebrauch
sie sind noch da wir sind es auch
die Welt um uns spielt oft verrückt
und wenn eine Beziehung glückt

    ist ein Teil dieses Erfolgs
    das Anno-Dazumal-Programm
    es lautet so Kinners dann
    haltet man schön zusamm’

Küsse Chaos Kabarett
Klänge Farben Tanz Ballett
Zweifel Trauer Dunkelheit
Aufbruch Leben Herrlichkeit

    am Ende bleibt der kleine Satz
    nüchtern spröde herber Klang
    er lautet so Kinners dann
    haltet man schön zusamm’

Zwischenteil: G / G  G Am G / C / C

    Krebs und Widder meine Güte
    unser Horoskop das klang
    nach vergebner Liebesmühe
    na und wir halten zusamm’
   
    und wenn im Sturm uns nichts mehr bliebe
    watend durch Regen und Schlamm
    ich rief zu Dir meine Liebe
    wir halten zusamm’

    am Ende bleibt der kleine Satz
    nüchtern spröde herber Klang
    er lautet so Kinners dann
    haltet man schön zusamm’


Posaune: Christoph Hornischer




20. heiß wird im Topf – Conny das Poppkorn (2002) Capo 4. Bund   

grad stand der Conny noch auf einem Feld    C / G
betrachtete gemütlich seine Welt                G(7) / C
auf einmal gibt’s ein Tohuwabohu                D / G
und Conny macht vor Schreck die Augen zu    D / G G(7)

der Mähdrescher mäht ohne Gnade
die Nachbarn singen schade Marmelade
Conny spürt einen Schmerz in seiner Brust
doch dann packt ihn die Abenteuerlust

    ja wenn es heiß wird im Topf - heiß wird im Topf        F / C
    dann poppen alle Körner popp popp popp                   G / C(F) C
    ja wenn es heiß wird im Topf - heiß wird im Topf        F / C
    dann poppen alle Körner  popp                               G/ C

für Conny Maiskorn war immer klar
irgendwann werd ich ein Hollywoodstar
ins Kinocenter hat er's schon geschafft
die Hitze weckt in ihm die Leidenschaft

    ja wenn es heiß wird im Topf…
         
der Extase folgt eine Eruption
und Conny poppt in eine neue Dimension
schon vor dem Film hat er dran glauben müssen
und wurd’ bei Sonnenaufgang ausgeschieden

    ja wenn es heiß wird im Topf…
     
Wochen später landet unser kleiner Held
mit ner Ladung Klärschlamm auf einem Feld
und erzählt dem Junggemüse ringsherum
von heißen Nächten im Delirium


Ukulele: P.




21. Plan C (2010) Capo 2. Bund

na ja so ab und zu mal frag ich meine Frau             Hm / Em
oh Du sinnlicher Pfirsich mein prächtiger Pfau          Hm / F#
ich werde doch so langsam aber sicher klapprig        Hm / Em
Du hingegen bist noch immer frisch und knackig       Hm F# / Hm

da dacht ich mir bevor wir uns da falsch verstehn
werd ich als tapfrer Mann den Tatsachen ins Auge sehn
äh – was ich sagen will ist eigentlich einfach
und aufregend – sag mal - bist Du noch wach?

die Mädchen sind so hübsch und groß und lebensfroh
ich mein da wär doch noch Platz im Haus und im Auto
und vor allem ist da Platz hier – sagt mein Herz
für den Stammhalter – haha – war nur’n Scherz

liebend gerne nähm’ ich auch ein weitres Töchterchen
und aus dem Gröbsten wär’n wir raus in vier bis fünf Jährchen
ich mach es kurz – wie wär’s mit Nummer drei
sie gähnt – nee danke – wir bleiben bei zwei

ich hab Kinder                                          G / F#  
freche kleine Dinger Depressionsbezwinger      Hm / Em
und warte auf Enkelkinder                           G / F#
mindestens vier und höchstens acht               Hm / Em
kommen in Betracht                                  G / F#
ich hab Kinder                                          G / F#  
freche kleine Dinger große Freudebringer         Hm / Em
und warte auf Enkelkinder                            G / F#  
vielleicht werden’s drei eventuell sechs            Hm / Em
ich werd bescheiden – mit dem Eigengewächs    G / F# / Hm

Sopransaxophon: Malte




22. Hoffnung sein (2009)

er konnte Hoffnung sein in seinem Leben               C F / G C
er reichte den Geringsten die Hand                       C F / G Am
er konnte Hoffnung sein auch nach seinem Leben    C F / G Am
weil er es verstand                                           D / E

    im Andern das göttliche Licht zu erkennen    F C / G Am
    im Gegner zu sehen was in uns steckt          F C / G
    offen und mutig Unrecht zu benennen          F C / E Am
    im Vertrauen dass Gott uns trägt                Fmaj7 / G

er saß mit allen am Tisch teilte und diente
unbeeindruckt von Namen und Rang
er konnte Quelle sein Quelle des Friedens
weil es ihm gelang

    im Andern…

wir können Hoffnung sein in unserm Leben
die Melodie die zeitlos klingt
wir können Hoffnung haben und Hoffnung geben
wenn es uns gelingt
    im Andern…

wir werden stark sein ohne zu besiegen
mit Phantasie einen neuen Weg gehen
wir werden Quelle sein Quelle des Friedens
wenn wir es verstehen

    im Andern…

Hoffnung hope esperanza     C F / G Am
Hoffnung hope espoir        C F / G Am
Hoffnung hope esperanza    C F / G Am
wenn wir es verstehen         D / E


Chorsatz und Leitung: Stefan
Sopran: Anne, Christine, Friederike, Jule, Kerstin, Luise, Magdalena, Marie, Susanne, Uschi
Alt: Angela, Jana, Paula, Pavlinka,
Tenor: Conni, Matthias, Uli, (Passi)
Bass: Gabriel, Jan, Tobias